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Heizölpreise Aktuell – Worauf sollte man achten?

Heizölpreise Aktuell – Worauf sollte man achten?

Heizöl gehört in Deutschland zu den wichtigsten Energieträgern und wird auch in Zukunft weiter einen Spitzenrang in der Wärmeversorgung einnehmen.

In Deutschland greifen bis zu zehn Millionen Haushalte auf Heizöl als Wärmeträger zurück, umgerechnet entspricht das einen Anteil von insgesamt 30 Prozent der gesamten Wärmeversorgung. Effiziente und sichere Wärme, umweltgerecht und modern, so präsentiert sich der Energieträger aus Öl. Und kaum ein anderer Träger unterliegt in den letzten Jahren so enormen Preisschwankungen. Wer auf Heizöl setzt, beobachtet in der Regel den Markt und die Preisentwicklung, denn im richtigen Moment kaufen bedeutet bares Geld sparen.

Trotz steigender Preise sparen

Der Preis für Heizöl steigt in der Regel Jahr für Jahr. Und wenn der Sommer endet und die Temperaturen sinken, dann steigen schlussfolgernd die Preise. Preissteigerungen sind in der Regel immer ab Herbst zu erwarten.Mit simplen Tipps und Tricks können dennoch ein paar Euros eingespart werden. Der Ölpreis ist tagesabhängig, gegen 11.00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit wird der aktuelle Tagespreis bestimmt. Telefonische Preisvergleiche bei verschiedenen Anbietern können mehrere Cent Ersparnis pro Liter ausmachen. Bei einer Abnahmemenge von 1.000 Liter ein durchaus lukratives Endergebnis. Mittlerweile sind zuverlässige Preisvergleiche auch über Internetportale möglich. Der Kunde sollte alle Optionen ausschöpfen.

Einkaufsgemeinschaften bilden.

Wenn der Nachbar doch auch Heizöl für einen Heizölpreisvergleich benötigt, eventuell noch ein bis zwei weitere Personen. Bei einer Abnahmemenge bis zu 5.000 Liter stehen dem Käufer natürlich noch andere Verhandlungsoptionen zur Verfügung. Frei nach dem Motto, die Gemeinschaft macht stark und die anversierte Menge drückt den Preis.Hier sollte wirklich im Vorfeld genau geplant und detailliert vorgearbeitet werden. Nachbarn und Freunde ansprechen, eine höhere Menge bedeutet ein fallender Preis. Nicht jeder Fuhrunternehmer und Lieferant kann auf eine große Menge verzichten. Hier sitzen die Käufer am besseren Ende und keine falsche Scheu vor dem Verhandeln, es ist letztendlich das Geld der Käufer das eingespart wird.

Modernisierung spart auf Dauer bares Geld

Natürlich ist eine intensive Beobachtung des Ölmarktes und der aktuellen Preisentwicklung enorm wichtig. Doch ist die Heizanlage veraltet und entspricht nicht mehr den Standards, dann helfen die eingesparten Euro nicht wirklich weiter. Heizkessel sollten nach Jahren ausgetauscht werden, der Brenner kann jederzeit vom Fachmann überprüft werden. Die Messdaten können problemlos ausgelesen werden und bieten einen hervorragenden Eindruck über das aktuelle Leistungsvermögen der Anlage. Bei Heizungsanlage mit einer langen Nutzungsdauer ist es im Endeffekt ein Rechenbeispiel, auf Dauer rechnet sich vermutlich eine moderne Anlage und spart laufende Energiekosten ein.Bei der Betankung selber sollte auch der Zählerstand am Tankwagen beobachtet werden. Bei Null beginnend für den besseren Überblick. Den Zählerstand vor dem Tankvorgang auf Null zu setzen ist für den Lieferanten keine Problematik, auch wenn es viele gerne anders darstellen. Auch hier können leider einige Liter manchmal auf der Strecke bleiben.

RAL-Gütezeichen des Händlers

Bereits im Vorfeld können unseriöse Händler dank des sogenannten RAL-Gütezeichens des Energiehandels ausgeschlossen werden. Wer als Lieferant das Gütesiegel tragen darf, der unterliegt regelmäßigen und strengen Kontrollen. Hier werden die Fahrzeuge, die Anlagen und auch die Sicherheitsstandards überprüft. Die Preispolitik ist für den Endverbraucher transparent gestaltet und selten kommt es zu Komplikationen. Hier hat der Kunde auch einen direkten Blick auf die Zähleranlage des Tankwagens, Manipulationen werden im Vorfeld ausgeschlossen.

Preisgestaltung und Entwicklung

Der Grundgedanke in den Sommermonaten zu bestellen um einen verbilligten Tarif zu bekommen ist leider falsch. Der Preis richtig sich nach dem Rohölpreis und dieser hängt bekanntlich von vielen Faktoren ab. Untersuchungen haben ergeben, das in den kalten Monaten zwischen Januar und März günstige Preisschnäppchen möglich sind. Die Entwicklung für 2019 zeigt eine deutliche Kurve nach oben. Experten rechnen mit weiteren Preisanstiegen. Jahr für Jahr steigt der Endpreis und der Verbraucher kann nur durch geschickte Kauftaktiken die Kosten halbwegs in Grenzen halten. Mit Bedenken wird die zukünftige Erdölversorgung gesehen. Fossile Energiequellen wie Erdöl werden für immer versiegen. Genaue Angaben und Zeiträume sind bis dato noch nicht möglich. Doch Experten sagen bis spätestens 2050 das Ende der Ölförderung im herkömmlichen Stil voraus.

Bis dahin heißt es für den Verbraucher Augen auf und Preise vergleichen. Selbst die Stiftung Warentest hat sich bereits mit den unabhängigen Internetportalen im Bereich des Heizölpreisvergleichs beschäftigt. Das Ergebnis war für viele Endverbraucher erschreckend. Preisdifferenzen bis zu 22 Prozent waren möglich.


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